Bei einem Erdrutsch auf einem riesigen Müllberg in der guineischen Hauptstadt Conakry sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Anwohner des Müllbergs waren bereits seit Jahren Gefahren und Elend ausgesetzt. Die Katastrophe ereignete sich nach anhaltenden Regenfällen, die den Müllberg destabilisierten und zum Einsturz führten. Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden von der herabrutschenden Masse verschüttet. Es wird berichtet, dass die Anwohner seit Jahren auf die gefährlichen Zustände aufmerksam machten, ohne dass jedoch wirksame Maßnahmen ergriffen wurden. Die taz, SRF und die NZZ berichten übereinstimmend über die Gefahr und das Elend, dem die Anwohner ausgesetzt waren. Der Vorfall wirft Fragen nach der Müllentsorgungspolitik in Guinea und der Sicherheit der dort lebenden Bevölkerung auf.
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