Die Ölpreise sind am Montagmorgen gestiegen, nachdem Angriffe auf saudische Öl-Infrastruktur, darunter eine wichtige Pipeline, die Ölversorgung beeinträchtigten. Der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl kletterte auf 107,60 Dollar, da die Pipeline, die täglich vier bis fünf Millionen Barrel Öl transportierte, vorsorglich stillgelegt wurde. Die Huthi-Miliz hat die Kontrolle über die Meerenge Bab al-Mandab erlangt, was zusätzlich zu der bereits bestehenden Blockade der Straße von Hormus die saudischen Ölexporte gefährdet. Saudi-Arabien hat die Ost-West-Pipeline außer Betrieb genommen, nachdem sie von pro-iranischen Milizen angegriffen worden war. Die Huthi-Rebellen haben auch die Westküste des Jemen erobert und somit die Kontrolle über die Meerenge Bab al-Mandab übernommen. Ein für Montag geplantes Treffen der Außenminister der Golfstaaten im Oman wurde kurzfristig verschoben, ohne dass ein Grund genannt wurde. Adam Baron vom The New America Foundation betont, dass die Kontrolle über Bab al-Mandab einen enormen Vorteil für Iran und die Huthi darstellt, da beide Meerengen wichtige Transportrouten für Öl sind. Ibrahim Freihat vom Doha Institut sieht darin eine veränderte Strategie Irans, die darauf abzielt, den Einfluss im Golf zu kompensieren. Während Donald Trump behauptet, das Problem sei gelöst, da die Huthi ihm versprochen hätten, ihn nicht anzugreifen, steht Saudi-Arabien zunehmend unter Druck. Insider warnen, dass die Ölpreise weiter steigen könnten, wenn die Pipeline nicht bald repariert wird, was zu einem Ausfall von bis zu vier Prozent des weltweiten Ölangebots führen könnte. Die Situation wird durch die abgesagten diplomatischen Bemühungen zur Entspannung weiter verschärft.
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