Die deutschen Fußballvereine VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt sind in der Qualifikation zur Champions League der Frauen gescheitert. Wolfsburg verlor im Elfmeterschießen gegen Inter Mailand, nachdem es nach 120 Minuten 1:3 (1:1, 0:1) gestanden hatte. Mailands Torhüterin Cecilia Ran Runarsdottir parierte einen Elfmeter von Mara Alber, bevor Ivana Andres den entscheidenden Schuss für Inter verwandelte. Eintracht Frankfurt unterlag Paris Saint-Germain mit 1:5 (1:1, 0:1) nach Verlängerung. Merveille Kanjinga brachte PSG früh in Führung (36. Minute), Rebecka Blomqvist glich für Frankfurt aus (76. Minute), doch Kanjinga (95.), Sakina Karchaoui (105./113. Elfmeter) und Rasheedat Ajibade (120.+1) sorgten für die Entscheidung. Wolfsburg hatte im Hinspiel ein 2:0 erreicht, konnte dies jedoch nicht in ein Weiterkommen umwandeln. Nach dem Ausgleich durch Elisa Bartoli (39. Minute) und Elisa Polli (84.) für Inter, gelang Weronika Arasniewicz zwar der Ausgleich für Wolfsburg (111.), doch Marija Milinković entschied das Spiel mit einem Treffer in der Nachspielzeit (120.+1) zugunsten von Inter. Lina Magull wurde bei Inter nach einer Stunde eingewechselt, während Larissa Mühlhaus aufgrund einer Oberschenkelverletzung bei Frankfurt fehlte. Hayley Raso sah für Frankfurt in der 66. Minute die Gelb-Rote Karte. Die beiden deutschen Teams werden in der kommenden Saison im Europa-Cup spielen. Es stellt sich die Frage, wie sich diese frühen Ausscheiden auf die zukünftige Entwicklung des deutschen Frauenfußballs auswirken werden und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
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