Ukraine-Krieg: Strategiewechsel Russlands und westliche Unterstützung in der Kritik
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2h ago

Ukraine-Krieg: Strategiewechsel Russlands und westliche Unterstützung in der Kritik

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Russland hat seine Strategie in der Ukraine von einem Abnutzungskrieg zu einem Vernichtungskrieg verändert, mit dem Ziel, die östliche Ukraine zu entvölkern, so der Politologe Heinemann-Grüder. Gleichzeitig steht die westliche Unterstützung für die Ukraine zunehmend in der Kritik, insbesondere in Teilen Deutschlands, wo die AfD, das BSW und auch Teile der CDU und SPD ihre Fortsetzung in Frage stellen. Kanzler Friedrich Merz mahnte auf dem EU-Arktis-Gipfel eine weitere Unterstützung an, um gegen diese Stimmungen vorzugehen. Sollte die Unterstützung jedoch weiter reduziert werden, könnte dies gefährliche Konsequenzen für Europa haben, da die Ukraine als Vorverteidigung für Länder wie Moldau, Polen und das Baltikum fungiert. Die Finanzierung der Ukraine ist bis 2027 durch 90 Milliarden Euro gedeckt, danach könnte eine weitere Unterstützung in diesem Umfang ausbleiben.

Die Europäische Union ringt um eine langfristige Bestrafung des Kremls, wobei ein usbekischer Oligarch im Fokus steht. Frankreich und die Slowakei blockieren derzeit die routinemäßige Verlängerung der Russland-Sanktionen. Die Slowakei fordert die Streichung von Alisher Usmanow von der Sanktionsliste, während Frankreich die Freilassung französischer Staatsbürgliche in Aserbaidschan anstrebt. Auch Italien und Kroatien sollen die Streichung Usmanows befürworten. Parallel dazu untersucht Luxemburg mögliche Umgehungen der Sanktionen durch ehemalige Führungskräfte der Gazprombank.

Trotz Behauptungen von Donald Trump setzen sich die Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine fort. Russland bezeichnete einen Teil-Waffenruhe-Vorschlag als "gute Idee", während der ukrainische Präsident Selenskyj eine tatsächliche Beendigung des Krieges als Voraussetzung für Verhandlungen fordert. Der russische Außenminister Lawrow betonte, dass Russland die Kampfhandlungen auch im Falle von Friedensgesprächen nicht einstellen werde. Die ukrainischen Streitkräfte haben im Gebiet Lyman eine Fläche von 75 Quadratkilometern zurückerobert, was einen "schweren Schlag" für die russischen Einheiten darstellt. Russland behauptet weiterhin, Fortschritte im Donbas zu erzielen, was jedoch von ukrainischen Militärexperten widerlegt wird.

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