Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist am Wochenende drastisch zurückgegangen, von durchschnittlich 125 großen Handelsschiffen vor dem Beginn der Eskalation im Februar auf nur noch zwölf am Wochenende. Schifffahrtsdaten zeigen einen Rückgang von 35 Schiffen am vergangenen Wochenende auf ein Dutzend am Montag. Trotz dieser Einschränkung bleiben die Ölflüsse aus dem Nahen Osten überraschend stark, da Saudi-Arabien seine Exporte durch die Straße von Hormus erhöht hat, um die Unterbrechung der Ost-West-Pipeline von Saudi Aramco auszugleichen. Die saudischen Öllieferungen durch die Straße von Hormus stiegen im September auf über vier Millionen Barrel pro Tag (bpd), nachdem sie im August bei 2,4 Millionen bpd gelegen hatten. Satellitendaten zeigen einen durchschnittlichen täglichen Ölfluss von 2,9 Millionen bpd in den letzten sechs Tagen, verglichen mit 700.000 bpd im August. JPMorgan-Analysten stellten fest, dass die Ölflüsse trotz der Pipeline-Störung weiterhin robust sind. Einige Produzenten im Nahen Osten exportieren Öl weiterhin auf Tankern mit deaktivierten Transpondern. Es bleibt unklar, inwieweit diese Praxis die tatsächliche Verkehrsmenge beeinflusst und wie sich die anhaltenden Spannungen langfristig auf die globale Ölversorgung auswirken werden.
Our reading is that while tensions in the Strait of Hormuz have drastically reduced overall shipping traffic, Saudi Arabia appears to be actively mitigating disruption to oil supplies by increasing its exports through the strait. This suggests a deliberate effort to maintain regional oil flows despite the instability, potentially to offset issues with the Saudi Aramco pipeline. The practice of ships disabling their transponders introduces uncertainty, but current data indicates oil flows remain surprisingly resilient.
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