Gynäkologe kandidiert für die Grünen nach Gerichtsurteil über Abtreibungen
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2h ago

Gynäkologe kandidiert für die Grünen nach Gerichtsurteil über Abtreibungen

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Gynäkologe Joachim Volz wird 2027 für die Grünen im Landtag von Nordrhein-Westfalen kandidieren, nachdem ein Gericht in einem Fall um das Recht, Abtreibungen in einem Krankenhaus durchzuführen, im Wesentlichen dem Krankenhaus recht gegeben hat. Volz hatte gegen die Untersagung von Schwangerschaftsabbrüchen geklagt, nachdem das Evangelische Klinikum Lippstadt mit einem katholischen Träger fusioniert war. Er war zuvor CDU-Mitglied und viele Jahre in der Jungen Union aktiv, trat aber im Frühjahr aus der CDU bei den Grünen ein, die ihn in der Auseinandersetzung mit dem Krankenhaus unterstützt hatten. Volz betont, dass die Zahl der Ärztinnen und Ärzte, die jährlich etwa 100.000 Abtreibungen durchführen, seit 2003 von 2.050 auf 1.110 fast halbiert wurde und die Versorgungslage, insbesondere bei späten oder komplizierten Fällen, katastrophal sei. Er sieht darin eine Gefahr für die Demokratie und fordert Anreize oder Verpflichtungen für Krankenhäuser, Abtreibungen anzubieten. In Saarbrücken hat die AfD bei einer gerichtlich erzwungenen Neuwahl 22,83 Prozent erreicht und ist damit zweitstärkste Kraft geworden, während die CDU mit 18,94 Prozent auf den dritten Platz zurückfiel. Die AfD war ursprünglich von der Wahl ausgeschlossen worden, nachdem der Wahlausschuss beide Listen der Partei abgelehnt hatte, aber das Verwaltungsgericht entschied, dass die Partei hätte antreten dürfen. Die Wahlbeteiligung sank auf 40,55 Prozent.

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