BMW wird beim neuen 3er-Modell, das in Kürze vorgestellt wird, auf den Dieselmotor verzichten. Die Entscheidung, die bereits länger getroffen wurde, basiert auf der Marktentwicklung und der Konzentration auf Antriebe mit weltweit hoher Nachfrage, betonte der Konzern. Dies bedeutet, dass neben dem vollelektrischen i3 ein Benzinmotor sowie Hybrid- und Plug-in-Hybridvarianten mit Benzinmotor angeboten werden. BMW betont, dass es sich um eine bewusste Entscheidung handelt und die hohen Spritpreise keinen Einfluss darauf hatten. Der 3er, seit über 50 Jahren ein wichtiges Modell für BMW mit rund 18 Millionen gebauten Fahrzeugen, wird in der achten Generation in München und Dingolfing produziert. BMW hat rund eine Milliarde Euro in die Weiterentwicklung dieser Werke investiert, wobei München die elektrische Variante und Dingolfing Verbrenner und Plug-in-Hybride fertigen wird. Die Batterien stammen aus dem neuen Werk in Irlbach-Straßkirchen, weitere Produktionsstandorte sind San Luis Potosi in Mexiko und Tiexi in China. Obwohl der Diesel beim 3er entfällt, bestätigte BMW, dass Dieselantriebe in anderen Modellen wie dem X5 weiterhin angeboten werden. Es gibt derzeit keine Aussagen darüber, welche Motoren in zukünftigen Modellen zum Einsatz kommen werden.
Unsere Einschätzung ist, dass BMW mit dieser Entscheidung eine klare strategische Neuausrichtung vornimmt, weg vom Diesel und hin zu einer stärkeren Fokussierung auf Elektromobilität und Hybridtechnologien. Die Betonung, dass hohe Spritpreise keinen Einfluss auf die Entscheidung hatten, deutet darauf hin, dass es sich um eine langfristige Vision handelt, die unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen ist. Die Investitionen in die Werke München und Dingolfing unterstreichen die Bedeutung dieser beiden Standorte für die zukünftige Produktion.
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