Alexander Zverev hat die US Open gewonnen und damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel errungen. Der Deutsche setzte sich im Finale gegen Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 durch und ist somit der erste deutsche US-Open-Sieger seit Boris Becker 1989. Zverev zeigte eine starke Leistung, obwohl er im dritten Satz einen Satzverlust hinnehmen musste. Nach dem Match wirkte er kurzzeitig verwirrt, bevor er seinen Triumph realisierte. Der Sieg ist besonders bemerkenswert, da Zverev erst kürzlich bei den French Open triumphiert hatte und nun der erste Spieler seit den 1990er Jahren ist, der mehrere Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Shelton verbesserte sich durch das Erreichen des Finales auf Rang vier der Weltrangliste, während Zverev seine Position als Nummer zwei verteidigte und die Möglichkeit hat, in Zukunft die Spitze zu erreichen. Die Stimmung im Stadion war trotz Zverevs Sieg überwiegend pro-Shelton, was Zverev bei der Siegerehrung humorvoll anerkannte. Er hatte bereits 2020 im Finale gegen Dominic Thiem verloren und konnte nun dieses Trauma überwinden. Die Kontroverse um Zverevs Auftippen des Balls während des Spiels wurde ebenfalls thematisiert.
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