Bundesaußenminister Johann Wadephul hat der Ukraine während eines Besuchs in Kiew weitere 50 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zugesagt. Die Zusage erfolgt inmitten anhaltender russischer Angriffe auf das Land, die Wadephul als "wahllosen Mord an Zivilisten" bezeichnete. Laut Handelsblatt beläuft sich die Gesamthilfe auf 50 Milliarden Euro, während taz und Tagesschau die Höhe mit 50 Millionen Euro angeben. Die unterschiedlichen Angaben zur Höhe der Hilfe sind nicht weiter erläutert. Parallel zu Wadephuls Besuch hat Russland seine Angriffe fortgesetzt, wie die Medien berichten. Putin drohte Kiew im Staatsfernsehen mit weiteren Angriffen und beschwor zusammen mit Medwedew den Zusammenhalt. Zudem wurden Lager des Online-Händlers Ozon in Russland erneut beschädigt. Es bleibt unklar, inwieweit die humanitäre Hilfe die Auswirkungen der russischen Angriffe abmildern kann, während die militärische Lage weiterhin angespannt ist.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie