Die deutsche Athletin Smilla Kolbe kritisierte im ZDF den Rassismus von Fans bei der Leichtathletik-EM in Birmingham.
Parallel dazu gibt es Berichte über Ausschlusskriterien in einem Berliner Freibad. Laut Junge Freiheit dürfen dort zeitweise weiße Menschen nicht baden. Wer dies kritisiert, müsse 1.131.200 Euro zahlen und an monatlichen Antirassismus-Schulungen teilnehmen. Suraj Mailitafi wird in diesem Zusammenhang mit dem Wunsch zitiert, nur mit Schwarzen zu schwimmen.
Die Berichterstattung divergiert in der Bewertung dieser Vorfälle: Während taz die Äußerungen von Kolbe als notwendige und große Geste bezeichnet, fragt die Junge Freiheit kritisch, ob Antirassisten die Hautfarbe zur Eintrittskarte machen.
Wir bewerten keine Wahrheit. Wir entfernen den Spin und zeigen Ihnen, welche Perspektiven die Geschichte abgedeckt haben. Sie entscheiden.
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