Trotz der Behauptung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, Russland und die Ukraine hätten sich auf die Einstellung von Angriffen auf Energieanlagen geeinigt, setzen beide Länder ihre Angriffe fort. In der Nacht zum Dienstag wurden in Kiew Drohnenangriffe auf Tankstellen gemeldet, während in der Region Samara russische Explosionen in einem Zementwerk und einer Raffinerie registriert wurden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte Skepsis gegenüber Trumps Ankündigung und betonte, dass Zusicherungen über die tatsächliche Einstellung der russischen Angriffe erforderlich seien. Er wies darauf hin, dass frühere Waffenruhevereinbarungen häufig von zahlreichen Verstößen begleitet waren und Russland Ruhephasen oft zur Wiederauffüllung seiner Waffenbestände nutzte. Die Ukraine ist ohne glaubwürdige Zusicherungen nicht bereit, ihrerseits Angriffe auf russisches Territorium einzustellen. Eine russische Fregatte feuerte zudem in internationalen Gewässern vor der dänischen Küste Leuchtkugeln auf einen dänischen Militärhubschrauber ab, der die Fregatte fotografieren sollte; Dänemark wird den russischen Botschafter einbestellen. Selenskyj betonte, dass eine Vereinbarung nicht nur Angriffe auf Energieanlagen umfassen dürfe, sondern auch andere kritische Infrastruktur.
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