US-Präsident Donald Trump hat dem Sultanat Oman mit Luftangriffen gedroht, nachdem Oman Verhandlungen mit dem Iran über eine gemeinsame Verwaltung der Straße von Hormus aufgenommen hat. Die Drohung erfolgte laut Medienberichten, obwohl Oman als Vermittler im Konflikt zwischen den USA und Iran gilt. Die USA missbilligen die Gespräche zwischen Oman und dem Iran bezüglich der Straße von Hormus.
Die taz bezeichnet Trumps Handlungen als Ablenkungsmanöver angesichts gescheiterter Bemühungen, den Konflikt mit dem Iran zu deeskalieren. Spiegel Online berichtet, dass ein Experte befürchtet, Trump könnte die Golfstaaten bald mit der Bewältigung des Konflikts allein lassen. Die NZZ unterstreicht, dass nicht nur Oman, sondern auch andere Golfstaaten wegen der Drohungen Trumps besorgt sind. Trump soll gesagt haben: „Wir werden sie in Grund und Boden bombardieren.“
Linke Medien stellen Trumps Verhalten als unberechenbar und impulsiv dar, während rechtsgerichtete Quellen die Notwendigkeit hervorheben, US-Interessen in der Region zu schützen. Es besteht Einigkeit darüber, dass die Situation in der Straße von Hormus angespannt ist und die Drohungen Trumps die Lage weiter verschärfen könnten. Die Frage, wie sich die Golfstaaten angesichts der eskalierenden Spannungen positionieren werden und ob Trump seine Drohungen in die Tat umsetzen wird, bleibt offen.
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