Saudi-Arabien hat seine Ost-West-Ölpipeline vorsorglich stillgelegt, nachdem sie von Drohnen angegriffen wurde, die Berichten zufolge aus dem Irak gestartet waren. Bei den Angriffen wurden mehrere Menschen verletzt und Pumpstationen beschädigt. Die Pipeline, die täglich bis zu sieben Millionen Barrel Öl transportieren kann, umgeht die faktisch blockierte Straße von Hormus. Die irakische Regierung hat einen Militärkommandeur abgesetzt und den Grenzübergang zum Iran geschlossen, während sie eine Untersuchung der Angriffe einleitet, die von vom Iran unterstützten Milizen durchgeführt wurden. Die Stilllegung der Pipeline, zusammen mit Störungen in der Straße von Hormus und der zunehmenden Kontrolle der Huthi-Rebellen über die Meerenge Bab al-Mandab, verschärft die Lage auf dem Weltölmarkt. US-Regierungsbeamte bestätigten, dass die Pipeline durch Drohnen angegriffen wurde, die aus dem Irak gestartet sein sollen. Saudi-Arabien hat auf Bitte des irakischen Premierministers vorerst keine Vergeltungsmaßnahmen ergriffen, behält sich aber das Recht vor, seine Interessen zu schützen. Die Pipeline war bereits Ende Juli angegriffen worden.
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