Russland blockiert den Export von ukrainischem Getreide durch Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer, während Polen den Landtransport behindert. Die Donau stellt eine letzte Hoffnung dar, ist aber ebenfalls von Problemen betroffen. Der Präsident des Deutschen Bauernverbands vermutet, dass Putin Weizen als strategische Waffe gegen Deutschland einsetzen wolle, obwohl Russland derzeit mit eigenen Exportproblemen zu kämpfen hat. Gleichzeitig zensiert Moskau die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung über die Benzin- und Treibstoffknappheit, die durch ukrainische Angriffe auf Lager und Raffinerien verursacht wurde. Die Situation verschärft sich dadurch, dass Russland offenbar versucht, den Unmut der Bevölkerung zu unterdrücken. Es gibt Berichte über eine Zensur der Bevölkerung bezüglich der Treibstoffknappheit, die durch ukrainische Angriffe auf Treibstofflager und Raffinerien entstanden ist. Die Kombination aus Getreideblockade und Treibstoffknappheit stellt ein doppeltes Dilemma für die Ukraine und möglicherweise auch für Deutschland dar. Die Frage, inwieweit Putin die Energie- und Nahrungsmittelversorgung gezielt als Druckmittel einsetzt, bleibt offen.
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