Nigel Farage, Vorsitzender der Partei Reform UK, ist durch eine Nachwahl in Clacton-on-Sea erneut in das britische Unterhaus eingezogen. Die Abstimmung, die Farage selbst initiiert hatte, wurde von den großen Parteien boykottiert; Farage selbst blieb der Auszählung fern.
Während Farage den Sitz zurückgewinnt, bewerten die Quellen den Erfolg unterschiedlich. Spiegel berichtet, dass sein Herausforderer Count Binface am Ende „die Lacher auf seiner Seite“ hatte, während die taz hervorhebt, dass ein anderer Kandidat das „beste Ergebnis aller Zeiten“ erzielte. Farage hatte die Wahl unter anderem genutzt, um sein Image aufzubessern.
Trotz des Wahlsiegs bleibt Farage unter Druck. Handelsblatt und nd.de berichten, dass er eine „brisante Altlast“ bzw. eine „Altlast“ mit sich bringt, die ihn direkt wieder einholt. Es bleibt abzuwarten, wie lange der Erfolg des ehemaligen Brexit-Vorkämpfers anhalten wird.
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