Ein Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung hat zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt, wobei zwei Senatsverwaltungen weiterhin vom IT-Landesnetz getrennt sind. Dies führte zeitweise dazu, dass die Beantragung von Briefwahlunterlagen nicht möglich war. Nach ersten Erkenntnissen sind keine sensiblen Daten abgeflossen, doch die vollständige Wiederherstellung der Funktionalität der betroffenen Behörden könnte noch Tage dauern. Regierender Bürgermeister Kai Wegner versuchte, die Öffentlichkeit zu beruhigen, während Expertinnen und Experten in Krisenstäben die Ursache des Angriffs untersuchen. Die Wahl selbst ist nicht gefährdet. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sensible Daten abgezweigt wurden, aber die genaue Ursache und das Ausmaß der Sicherheitslücke sind weiterhin unklar. Die Situation wirft Fragen nach der Widerstandsfähigkeit der Berliner IT-Infrastruktur auf und wann die betroffenen Behörden wieder voll funktionsfähig sein werden.
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