Millionenschwere Lösegeldforderung nach Hackerangriff auf Revolut: Daten von Hunderten Kunden betroffen
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2h ago

Millionenschwere Lösegeldforderung nach Hackerangriff auf Revolut: Daten von Hunderten Kunden betroffen

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Die britische Digitalbank Revolut ist Opfer eines Hackerangriffs geworden, bei dem Daten von rund 680 Kunden erbeutet wurden. Die Hackergruppe „iamnotavillain“ fordert ein Lösegeld von drei Millionen US-Dollar in der Kryptowährung Monero, andernfalls droht die Veröffentlichung der gestohlenen Daten. Die Hacker verschafften sich Zugang zu den Systemen eines italienischen Regierungspräsidiums, um die PEC-Adressen (zertifizierte E-Mails) der Revolut-Kunden zu kompromittieren. Die betroffenen Kunden sind überwiegend vermögende Personen, sogenannte „Whales“, die große Mengen an Kryptowährungen besitzen. Die Angreifer haben nach eigenen Angaben auch über 87.000 Dateien mit einem Umfang von 147 GB aus den Systemen italienischer Strafverfolgungsbehörden erbeutet. Die italienische Datenschutzbehörde hat eine Untersuchung möglicher Sicherheitslücken bei Banken eingeleitet. Revolut betont, dass die Gelder der Kunden nicht beeinträchtigt wurden und die Softwaresysteme des Unternehmens nicht kompromittiert wurden. Der Angriff erfolgte durch eine sogenannte „Spray-and-Pray“-Methode, bei der die Blockchain nach großen Transaktionen durchsucht wurde, um potenzielle Opfer zu identifizieren. Linke Medien betonen die Sicherheitsrisiken digitaler Bankdaten, während rechtsgerichtete Berichterstattung die Forderung nach einer sofortigen Klärung durch das Innenministerium hervorhebt. Die Frage, inwieweit die gestohlenen Daten tatsächlich veröffentlicht werden und welche Konsequenzen dies für die betroffenen Kunden haben wird, bleibt offen.

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