Im Hürtgenwald in der Eifel brennt seit Tagen ein Waldbrand, der als der größte Waldbrand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens bezeichnet wird. Rund 300 Hektar Wald sind betroffen. Während die Feuerwehr in der vergangenen Nacht einen Erfolg verbuchen konnte, da sich das Feuer nicht weiter in Richtung des Ortsteils Gey ausbreitete, bleibt die Lage kritisch: 1800 Menschen mussten ihre Zuhause verlassen.
Die Löscharbeiten gestalten sich komplex. Einsatzkräfte setzen Hubschrauber, Panzer und Wasserwerfer ein, wobei Munition aus dem Zweiten Weltkrieg die Arbeit erschwert. Aufgrund einer Winddrehung musste die Feuerwehr zudem ihre Einsatzzentrale verlegen. NRW-Innenminister Herbert Reul warnt die Bevölkerung davor, die Wälder zu betreten.
Die Feuerwehr stellt sich auf einen tagelangen Einsatz ein; die Löscharbeiten sind derzeit bis Montag organisiert, wobei ein Ende noch nicht absehbar ist. Ministerpräsident Wüst reist heute in die Eifel, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Parallel zum Brand im Hürtgenwald wird berichtet, dass es auch in anderen Regionen Deutschlands brennt.
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