Fünf neue Exzellenzuniversitäten in Deutschland bestimmt
Wissenschaft
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19d ago

Fünf neue Exzellenzuniversitäten in Deutschland bestimmt

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Image: Spiegel De

Fünf weitere deutsche Universitäten und Hochschulverbünde wurden als „Exzellenzuniversitäten“ ausgezeichnet und erhalten eine Millionenförderung. Die Universitäten Freiburg, Jena und Köln sowie die Verbünde Rhein-Main (Darmstadt, Mainz, Frankfurt am Main) und Ruhr Innovation Lab (Bochum, Dortmund) wurden von der Exzellenzkommission ausgewählt. Bundes- und Landesmittel in Höhe von jährlich 687 Millionen Euro stehen für die Exzellenzstrategie zur Verfügung, wobei Einzeluniversitäten bis zu 15 Millionen Euro und Verbünde bis zu 28 Millionen Euro erhalten können. Die Förderung soll die Spitzenforschung stärken und den internationalen Ruf der deutschen Wissenschaft verbessern. Die Universität Konstanz verlor ihren Status, da sie eines ihrer Exzellenzcluster verlor und somit die erforderliche Anzahl nicht mehr erfüllte. Insgesamt werden neun Universitäten und ein Verbund weiterhin gefördert. Es mehren sich jedoch Zweifel, ob das Geld tatsächlich zu einer Verbesserung der Forschung führt, wobei der Wert der Förderung weniger im Geld als im Prestigegewinn liegt, der es den Universitäten ermöglicht, Spitzenforscher anzuziehen und internationale Kooperationen zu fördern. Die Förderung konzentriert sich primär auf die Forschung und weniger auf die Lehre.

Die Universitäten Freiburg und Jena sind zum ersten Mal als Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet worden, während die Universität Köln über fünf Exzellenzcluster verfügt, die Themen von Altersforschung bis Astrophysik abdecken. Der Verbund Rhein-Main bündelt Kompetenzen in den Bereichen Data Science, Gesundheit, Materialwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften. Das Ruhr Innovation Lab konzentriert sich auf Lösungsmittel, Teilchenphysik und digitale Sicherheit. Die Exzellenzuniversitäten müssen sich alle sieben Jahre einer erneuten Überprüfung stellen, um die Fördervoraussetzungen zu bestätigen.

Wo sie sich unterscheiden

  • Spiegel.de betont die lange Fördergeschichte der Universität Freiburg, die 2012 ihren Status verlor und 2019 nicht zurückgewinnen konnte.
  • Tagesschau.de hebt hervor, dass die Förderung nur indirekten Nutzen für Studierende hat.
  • Taz.de erwähnt die Rolle von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Wissenschaftsminister Falko Mohrs bei der Bekanntgabe der Namen der Hochschulen.
  • Süddeutsche Zeitung argumentiert, dass Bayern neben München weitere Eliteuniversitäten benötigt, um die wissenschaftliche Landschaft im Bundesland zu diversifizieren.

Was noch nicht bekannt ist

  • Ob die Exzellenzförderung tatsächlich zu einer messbaren Verbesserung der Forschungsqualität führt, bleibt unklar.
  • Wie sich die Förderung langfristig auf die Lehre an den Exzellenzuniversitäten auswirken wird, wird nicht detailliert behandelt.
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