Die Bundesregierung hat in Sachsen-Anhalt ein neues Forschungszentrum zur Entwicklung von Abwehrmöglichkeiten gegen Drohnen eröffnet. Bundesinnenminister Dobrindt betonte die wachsende Bedrohungslage, insbesondere nach einem Vorfall am Flughafen Leipzig vor zwei Wochen, bei dem eine Katastrophe nur knapp verhindert werden konnte. Das Zentrum soll neue Technologien erproben, um der zunehmenden Leistungsfähigkeit und schwereren Abwehr von Drohnen entgegenzuwirken. Die Einrichtung erfolgte als Reaktion auf zahlreiche Drohnenvorfälle an deutschen Flughäfen. Bild berichtet, dass das Zentrum auch dazu dienen soll, sich gegen einen vermeintlichen „Schattenkrieg“ Russlands zu wappnen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass diese Einschätzung von anderen Quellen geteilt wird. Die genauen Abwehrmechanismen, die im Zentrum entwickelt werden sollen, wurden nicht näher erläutert.
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