Ein Politiker der AfD wurde in Stendal dabei erwischt, ein Wahlplakat seiner Partei zu zerstören, und soll dabei einen 14-jährigen Jungen verletzt haben. Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt hat Ermittlungen aufgenommen. Zeitgleich verweigert der Landesdatenschutzbeauftragte der AfD den Zugriff auf Daten, die für die Abwehr von Spionagezwecken gedacht sind. Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl am 6. September liegt die AfD in Umfragen deutlich vor der CDU, während Ministerpräsident Schulze versucht, den Absturz seiner Partei zu begrenzen. Es ist unklar, ob Schulze nach dem Wahltag noch eine Mehrheit gegen die AfD bilden kann. Die Entscheidung des Landesdatenschutzbeauftragten, der AfD keinen Zugriff auf die Daten zu gewähren, steht im Zusammenhang mit Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Verwendung der Daten für unzulässige Zwecke. Es gibt keine Berichte über rechte Medien, die die Vorfälle anders darstellen.
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