Das Drama „Everytime“ von Sandra Wollner wurde als offizieller deutscher Beitrag für die Oscar-Kategorie „Bester internationaler Film“ nominiert. Der Film, der bereits in Cannes ausgezeichnet wurde, erzählt von Trauer und dem Weiterleben nach einem schweren Verlust. Die Auswahljury lobte die „flirrende, bisweilen entrückte Atmosphäre“ des Werks. Es besteht die Möglichkeit, dass neben „Everytime“ noch zwei weitere deutsche Produktionen auf der Shortlist für den Oscar landen, was durch eine Regeländerung begünstigt wird. Diese Regeländerung eröffnet erstmals die Chance für mehrere deutsche Einreichungen in dieser Kategorie. Linksgerichtete Medien betonen die künstlerische Qualität des Films, während rechtsgerichtete Medien die Thematik von Verlust und Neubeginn hervorheben; unbestritten ist die internationale Anerkennung, die Wollner bereits mit ihrem Werk erlangt hat. Die Frage, ob „Everytime“ tatsächlich eine Nominierung für den Oscar erhält, bleibt offen.
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