Eine russische Drohne hat das Hauptquartier des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU in Kiew getroffen, wobei mindestens fünf Menschen verletzt wurden und eine nahegelegene Bäckerei zerstört wurde. Präsident Wolodymyr Selenskyj ordnete an, dass Russland für diesen Angriff „angemessen und spürbar“ zur Rechenschaft gezogen werden soll. Der Angriff ereignete sich inmitten anhaltender russischer Drohnenangriffe auf Kiew seit zehn Tagen, darunter ein Angriff auf eine Universität am Mittwoch, bei dem sieben Menschen verletzt wurden. Der SBU, der für erfolgreiche Angriffe auf russischem Territorium bekannt ist – darunter die Sprengung der Krimbrücke im Jahr 2022 und ein Drohnenangriff mit dem Codenamen „Spinnennetz“ im Jahr 2025 – gilt als zentraler Akteur im ukrainischen Abwehrkampf. Die russische Regierung demonstriere mit diesem Angriff ihre Ablehnung jeglicher Diplomatie, so der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha, während gleichzeitig neue Friedensbemühungen laufen. Berichten zufolge reisen US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff nach Moskau und Kiew, um Gespräche zu führen, doch die US-Regierung hat sich bisher nicht dazu geäußert. Die Situation in der Region Odessa und Dnipro ist ebenfalls angespannt, mit gemeldeten Todesopfern und Verletzten durch russische Angriffe. Es bleibt unklar, wie sich diese Eskalation auf die laufenden Friedensbemühungen auswirken wird.
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