Ermittlungen gegen SPD-Spitzenkandidaten Krach wegen Vorteilsannahme und wettbewerbsbeschränkender Absprachen
Politik
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47m ago

Ermittlungen gegen SPD-Spitzenkandidaten Krach wegen Vorteilsannahme und wettbewerbsbeschränkender Absprachen

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Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach unter dem Verdacht der Vorteilsannahme in zwei Fällen sowie wegen möglicher wettbewerbsbeschränkender Absprachen in Verbindung mit Verletzung von Geschäftsgeheimnissen. Die Ermittlungen begannen am 3. September und führten am Mittwoch zu Durchsuchungen in Krachs Büros in Hannover, seiner Wohnung in Berlin-Schöneberg und der SPD-Landesparteizentrale in Berlin-Wedding. Dabei wurde sein Handy sichergestellt. Krach weist die Vorwürfe entschieden zurück und erklärt, niemals private Gelder angenommen zu haben. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf ein Vergabeverfahren für ein ehemaliges Krankenhausgelände in Lehrte, bei dem Krach als Aufsichtsratschef angeblich einen unterlegenen Bewerber unterstützte. Kurz vor der Entscheidung soll dieser Bewerber 9.900 Euro an die Berliner SPD überwiesen haben, eine Spende, die Krach nach eigenen Angaben umgehend zurückgehen ließ. Die Ermittlungen fallen in den Wahlkampf für die Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September, während Krach von seiner Tätigkeit als Regionspräsident beurlaubt ist. Die Staatsanwaltschaft hält sich zu Details der Ermittlungen bedeckt, während Krach die Vorwürfe als haltlos bezeichnet und Korruptionsabsichten vermutet. Es bleibt unklar, inwieweit die Ermittlungen den Wahlkampf beeinflussen werden und welche Beweise die Staatsanwaltschaft vorlegen kann.

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