Bei Berlin wurde ein Waffenlager entdeckt, woraufhin die Bundesanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen hat. Sicherheitsbehörden fanden zwei versteckte Handfeuerwaffen und Munition in einem Waldgebiet. Ein Verdächtiger befindet sich in Rumänien in Haft, wo er offenbar ebenfalls Anschläge geplant hatte. Innenminister Dobrindt äußerte sich zu den Ermittlungen und schloss eine „Beteiligung fremder Mächte“ nicht aus. Die Ermittler prüfen, ob es sich bei dem Verdächtigen um einen Agenten handeln könnte. Die Waffen sollten mutmaßlich für Anschläge verwendet werden. Medienberichte legen nahe, dass die Ermittlungen bereits im vergangenen Jahr begannen. Dobrindt betonte, dass der Verdächtige auch in Rumänien Anschläge vorbereitet habe. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, inwieweit die Waffen mit ausländischen Kräften in Verbindung stehen oder welche Ziele die Anschläge hätten. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen, um den Sachverhalt umfassend aufzuklären. Die Frage, ob der Verdächtige Teil eines größeren Netzwerks ist oder im Alleingang handelte, bleibt offen.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie