Marokkanische Behörden haben fast 300 Migranten in der Nähe der spanischen Exklave Ceuta festgenommen, nachdem es Berichte über mögliche neue Anstürme auf die Grenze gab. Die Festnahmen erfolgten inmitten verstärkter Grenzsicherungsmaßnahmen durch Marokko und Spanien. Etwa zwei Wochen zuvor kam es bereits zu einem Massenandrang von Migranten nach Ceuta. Medienberichten zufolge wurden die Migranten in der Nähe eines Hügels im Norden Marokkos aufgegriffen, wobei die Polizei Tränengas einsetzte.
Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen erfolgten nach Aufrufen in sozialen Netzwerken zu einem erneuten Migrantenansturm auf Ceuta. Trotz dieser Aufrufe kam es jedoch nicht zu dem erwarteten Massenandrang. Mehr als 100 Migranten wurden von marokkanischen Streitkräften festgenommen, während einige versuchten, den Grenzzaun zu überwinden.
Spanien hat zudem angekündigt, die Grenzkontrollen für Reisende aus Italien zu verschärfen. Die Situation in Ceuta bleibt angespannt, nachdem bereits Tausende Migranten die Exklave erreicht hatten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die marokkanischen Behörden eine andere Strategie verfolgen werden.
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