Bundesfinanzminister Klingbeil plant, von der ursprünglich geplante Zuckersteuer auf auch zuckerfreie Getränke zurückzurudern. Die Pläne sahen vor, zuckerhaltige Getränke zu besteuern, wurden jedoch aufgrund von Kritik innerhalb der eigenen Partei und aus der Öffentlichkeit angepasst. Klingbeil macht interne Widerstände für die Änderung verantwortlich und gibt seinen eigenen Leuten die Schuld. Die ursprüngliche Idee, sowohl zuckerhaltige als auch zuckerfreie Getränke zu belegen, stieß auf breite Ablehnung. Spiegel Online bezeichnet die ursprünglichen Pläne als "Gipfelleistung des politischen Dadaismus". Handelsblatt berichtet, dass intern wachsender Ärger über die Kommunikation und die ursprüngliche Ausrichtung der Steuer herrscht. Die Entscheidung, von der ursprünglichen Ausgestaltung abzuweichen, erfolgte nach intensiver Kritik und internen Diskussionen. Es bleibt unklar, welche konkrete Form die neue Zuckersteuer letztendlich annehmen wird und wie die Einnahmen aus dieser Steuer verwendet werden sollen.
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