Eine neue Studie der Deutschen Versicherungswirtschaft zeigt einen deutlichen Anstieg aggressiven Verhaltens im Straßenverkehr. Immer mehr Verkehrsteilnehmer geben zu, sich teilweise aggressiv zu verhalten, wobei sowohl Autofahrer als auch Radfahrer zu den Tätern gehören. Drängeln, offensives Einscheren und die Nutzung von Smartphones am Steuer sind häufige Beispiele für dieses Verhalten. Forscher sehen einen gestiegenen Druck als einen möglichen Grund für die Zunahme der Aggressivität. Die Studie bestätigt, dass etwa jeder zweite Autofahrer sofort abbremst oder sich auf andere Weise aggressiv verhält, wenn er im Straßenverkehr behindert wird. Auch Radfahrer zeigen zunehmend rücksichtsloses Verhalten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich diese Entwicklung abschwächt, und es bleibt offen, wie sich die steigende Aggressivität langfristig auf die Verkehrssicherheit auswirken wird.
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