Das Weiße Haus hat das Justizministerium gebeten, die Anklage gegen den ehemaligen Olympioniken David Hearn neu zu bewerten, dem vorgeworfen wird, den Reflexionspool des Lincoln Memorials beschädigt zu haben – ein Fall, über den Donald Trump öffentlich seinen Unmut geäußert hatte, nachdem die ursprüngliche Klage abgewiesen worden war. Die Staatsanwältin Jeanine Pirro hatte zuvor die Anklagen wegen Vandalismus gegen Hearn fallen gelassen und dabei auf mangelnde Beweise verwiesen.
In diesem Monat beantragten Bundesstaatsanwälte erneut die Einstellung des Verfahrens, diesmal jedoch aufgrund neuer Informationen, die darauf hindeuten, dass der Schaden durch eine „fehlerhafte Installation“ eines Auftragnehmers verursacht wurde und nicht durch vorsätzliche Vandalismus. Trotz dieses Ergebnisses drängt das Weiße Haus darauf, dass das Justizministerium neue Anklagen gegen Hearn in Erwägung zieht. Die Anfrage erfolgt, nachdem Trump angeblich weiterhin unzufrieden mit der ursprünglichen Entscheidung zur Einstellung des Verfahrens war.
Keine rechtsgerichteten Medien berichteten über die spezifischen Details der Abweisung aufgrund der fehlerhaften Installation; die Berichterstattung von Newsmax und CBS News konzentrierte sich ausschließlich auf das erneute Drängen des Weißen Hauses auf eine Strafverfolgung. Dies steht im Gegensatz zu den Berichten von The Guardian, die die Beteiligung des Weißen Hauses an der Suche nach neuen Anklagen nach der ursprünglichen Einstellung des Verfahrens detailliert schilderten.
Der aktuelle Stand der Prüfung neuer Anklagen durch das Justizministerium ist weiterhin ungeklärt.
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