Eine neue Studie aus dem United Kingdom hat frappierende Statistiken über die Repräsentation im Kino ans Licht gebracht. Die Analyse der erfolgreichsten Filme der letzten drei Jahre an den UK-Kinoschaltern zeigt, dass es wahrscheinlicher ist, dass ein Film einen Hauptdarsteller namens Chris hat als eine Hauptdarstellerin über 60 Jahre. Dieser Befund deutet auf einen deutlichen Mangel an Hauptrollen für ältere Frauen in der Filmindustrie hin.
Die Age Without Limits Umfrage lieferte die Daten hinter diesen Schlussfolgerungen. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die spezifische demografische Gruppe der Schauspielerinnen über 60 in Hauptrollen deutlich unterrepräsentiert ist. Tatsächlich wurde festgestellt, dass die Chance, dass ein Film ein sprechendes Tier enthält, höher ist als die Chance, dass er von einer älteren Frau angeführt wird.
Diese Vergleiche — zwischen älteren Frauen, Männern namens Chris und sprechenden Tieren — unterstreichen die Disparität bei der Besetzung von großen Studioproduktionen. Die Studie untersuchte strikt die erfolgreichsten Filme in UK über den definierten Zeitraum der letzten drei Jahre. Durch die Isolierung dieses Zeitrahmens bietet die Age Without Limits Umfrage eine aktuelle Momentaufnahme der Geschlechter- und Altersdiskriminierung in Hauptrollen.
Obwohl sich die Studie auf die UK-Kinoschalter konzentriert, spiegeln die Ergebnisse breitere Branchentrends hinsichtlich der Sichtbarkeit wider. Die Tatsache, dass ein spezifischer männlicher Name häufiger in den Hauptrollen-Credits erscheint als eine gesamte demografische Gruppe von Frauen über 60, verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen ältere Schauspielerinnen stehen. Ebenso unterstreicht die Prävalenz von sprechenden Tieren gegenüber älteren Frauen in Hauptrollen die Knappheit solcher Rollen.
Wir bewerten keine Wahrheit. Wir entfernen den Spin und zeigen Ihnen, welche Perspektiven die Geschichte abgedeckt haben. Sie entscheiden.
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