Der konservative Kommentator Tucker Carlson plant, zur Gründung einer neuen politischen Partei beizutragen, nachdem sein Verhältnis zu Ex-Präsident Donald Trump und der Republikanischen Partei zerbrochen ist. Er deutete an, dass er diese Bemühungen verfolgen werde, obwohl er derzeit kein offizielles Amt innehat.
Laut The New York Times rührte Carlsons Abweichung von Trump von Meinungsverschiedenheiten über die Politik gegenüber dem Iran her. Der Bericht besagt, dass er nun eine neue politische Richtung sucht.
The Washington Times berichtete, dass Carlson seinen Wunsch äußerte, „alles zu tun, was ich kann, um dies zu erreichen“, und sich dabei auf die Gründung einer dritten Partei bezog. Er beabsichtigt, dass diese Partei die Interessen der US-Bürger über die Außenbeziehungen stellt.
Bisher hat Carlson keine weiteren Details zur Struktur, Plattform oder potenziellen Kandidaten dieser neuen Partei veröffentlicht. The New York Times wies auf das zerbrochene Verhältnis zwischen Carlson und Trump hin, während The Washington Times Carlsons Fokus auf innenpolitische Prioritäten hervorhob.
Carlsons Schritt folgt auf eine lange Karriere in konservativen Medien, zuletzt als Moderator einer Sendung auf Fox News vor seinem Ausscheiden Anfang dieses Jahres. Er war eine prominente Stimme zu Themen von Einwanderung bis hin zu kulturellem Konservatismus.
Die Gründung einer neuen politischen Partei ist ein komplexes Unterfangen mit erheblichen Hürden, darunter Wahlrechtsgesetze und Spendenerfordernisse. Es bleibt abzuwarten, ob Carlsons Bemühungen genügend Anklang finden werden, um eine tragfähige Kraft in der amerikanischen Politik zu werden.
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