Präsident Donald Trump hat Iran mit einem „wirtschaftlichen D-Day“ gedroht und „enorme wirtschaftliche Konsequenzen“ für jedes Land versprochen, das weiterhin Geschäfte mit der Islamischen Republik abwickelt. Dieser Schritt erfolgt, da die US-iranischen Gespräche ins Stocken geraten sind und der fast sechsmonatige Krieg in eine neue Phase eintritt. Iran hat die Drohung als Fortsetzung „gescheiterter Politik“ abgetan. Der republikanische Abgeordnete Mike Lawler aus New York hat die USA aufgefordert, „China zur Rechenschaft zu ziehen“, weil es den iranischen Ölhandel erleichtert und Peking als erwartend darstellt, dass Trump einen starken wirtschaftlichen Druck ausüben wird. Josh Lipsky, Vizepräsident und Vorsitzender für internationale Wirtschaft am Atlantic Council, vermutet, dass Peking glaubt, Trump beabsichtige, „eine große Show“ wirtschaftlichen Drucks auf Iran zu machen. Während Trumps Ankündigung eine Parallele zur D-Day-Invasion in der Normandie zieht, hat Iran bewiesen, dass er jahrelange bestehende Sanktionen geschickt umgehen kann. Keine rechtsgerichteten Medien berichteten über die iranische Reaktion, während linke und zentristische Quellen Irans Ablehnung der Drohung hervorhoben. Die Ankündigung folgt einer Phase stagnierender Verhandlungen zwischen den USA und Iran, die die Zukunft der diplomatischen Bemühungen ungewiss lässt.
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