Der US-Präsident Donald Trump kritisierte die Nordatlantikpaktorganisation (NATO) hinsichtlich der Verteidigungsausgaben und bezeichnete es als „lächerlich“, wenn die USA ihr derzeitiges Unterstützungsniveau fortsetzen. Die Äußerungen wurden im Vorfeld eines bevorstehenden Gipfels in Ankara, Türkei, gemacht.
Trump hat stets argumentiert, dass europäische Verbündete nicht genug zu ihrer eigenen militärischen Verteidigung beitragen und übermäßig auf die Vereinigten Staaten angewiesen sind. Laut Time Magazine hat Trump „europäische Verbündete seit langem beschuldigt, nicht genügend in ihre Militärs zu investieren und zu sehr auf US-Beiträge zu vertrauen.“
Auf Truth Social erklärte Präsident Trump, es sei eine „lächerliche“ Situation für die USA, auf dem zu bestehen, was er als einen „einseitigen Weg“ bezeichnete, wie sowohl Fox News als auch Fox News Politics berichteten. Die Beiträge wurden im Vorfeld des NATO-Gipfels veröffentlicht.
Die Kritik erfolgt inmitten laufender Diskussionen über die Lastenteilung innerhalb des Bündnisses. Die Verbündeten wurden aufgefordert, das Ziel zu erreichen, 2 % ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben – ein Ziel, das derzeit nicht alle Mitglieder erreichen.
Präsident Trump gab zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine weiteren Einzelheiten über mögliche Änderungen in der US-Politik gegenüber der NATO bekannt. Es wird erwartet, dass der bevorstehende Gipfel diese Themen behandeln und möglicherweise zu Verpflichtungen der Mitgliedsstaaten führen wird, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen.
Dieses Thema war bereits während früherer Regierungen ein wiederkehrender Streitpunkt zwischen den USA und einigen europäischen Verbündeten, aber Trumps öffentliche Kritik hat die Debatte verstärkt.
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