Der iPhone-Konzern Apple verzeichnete im abgelaufenen Quartal zwar Rekordumsätze und -gewinne, sieht sich jedoch mit Herausforderungen durch steigende Kosten für Speicherchips und Lieferengpässen konfrontiert. John Ternus, der neue Apple-Chef, verkündete in seiner ersten Analystenkonferenz, dass das Unternehmen versucht, die Kostensteigerungen durch niedrigere Preise bei anderen Komponenten auszugleichen. Trotzdem stiegen die Produktionsaufträge innerhalb von drei Monaten um 33 Milliarden Dollar. Für das Weihnachtsquartal erwartet Apple eine Bruttomarge von 45 bis 46 Prozent, was unter den Erwartungen der Analysten liegt, die zuvor mit über 50 Prozent gerechnet hatten. Gleichzeitig prognostiziert Apple ein Umsatzplus von sieben bis zehn Prozent, was die Analystenerwartungen übertrifft.
Das iPhone bleibt Apples wichtigstes Produkt, wobei die neuen Modelle iPhone 15 Pro und das erste aufklappbare Smartphone, iPhone Duo, im September auf den Markt kamen. Die günstigeren Modelle sollen jedoch erst im kommenden Jahr folgen. Beim iPhone Duo gibt es weiterhin Lieferengpässe, mit Lieferterminen, die bis Januar reichen. Sabih Khan, ein Top-Manager, äußerte sich besorgt über die Schwierigkeit, Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht zu bringen.
Im vergangenen Quartal konnte Apple den Smartphone-Umsatz um 17,5 Prozent auf 57,56 Milliarden Dollar steigern. Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg um zwölf Prozent auf 114,5 Milliarden Dollar, was zu einem Jahresumsatz von 478,8 Milliarden Dollar führte, ein neuer Rekord. Die Aktie verlor nachbörslich rund drei Prozent, da die Prognose für das Weihnachtsquartal als vorsichtig wahrgenommen wurde. Ternus betonte in seiner Vision für Apple, dass Technologie die Welt verbessern solle und dass Apple kompromisslose Standards bei Qualität, Leistung, Design und Langlebigkeit anstrebe. Das iPhone soll in der Ära der künstlichen Intelligenz weiterhin als zentrales digitales Drehkreuz dienen.
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