Frauke Brosius-Gersdorf, die 2025 im Streit um ihre Wahl zum Bundesverfassungsgericht scheiterte, sieht in dem Vorgang auch eine gezielte Aktion gegen die damalige Regierung. In einem neuen Buch erklärt die 55-Jährige, dass es „wohl auch darum ging, einen Keil in die Regierung zu treiben“, wie sowohl Spiegel Online als auch Welt Online berichten. Brosius-Gersdorf wollte Richterin am Bundesverfassungsgericht werden, und ihr Fall brachte Deutschland an den Rand einer Staatskrise. Sie zieht nun Lehren aus dem Debattenspiel. Die Motive hinter dem Widerstand gegen ihre Ernennung waren demnach nicht allein juristischer Natur. Es bleibt offen, inwieweit die politische Einflussnahme letztendlich ausschlaggebend für das Scheitern ihrer Wahl war und welche konkreten Ziele die Initiatoren verfolgten.
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