Täter in Schnellboot-Todesfall wegen Körperverletzung der Freundin mit Grillzange verurteilt
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1h ago

Täter in Schnellboot-Todesfall wegen Körperverletzung der Freundin mit Grillzange verurteilt

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Jack Shepherd, der zuvor wegen Totschlags im Zusammenhang mit einem Todesfall auf einem Schnellboot verurteilt wurde, wurde zu 20 Monaten Haft mit einer vierjährigen Bewährungsauflage verurteilt, weil er seine Freundin angegriffen hat. Die Angriffe ereigneten sich im Februar und Juni 2025 und führten zu seiner Rückkehr ins Gefängnis, nachdem er im Januar 2024 auf Bewährung entlassen worden war. Im Februar drängte und schlug Shepherd seine Freundin nieder, wodurch sie Prellungen erlitt. Im Juni schlug er sie während eines Grillabends auf die linke Brust mit einer heißen Grillzange, nachdem sie eine Pizza verbrannt hatte, was zu einer dauerhaften Narbe führte. Shepherd bekannte sich im Juli schuldig zweier Körperverletzungen und einer Sachbeschädigung.

Einer Anklageschrift zufolge begann die Beziehung im August 2024, entwickelte sich aber schnell zu einer missbräuchlichen Beziehung, in der Shepherd Eifersucht und Gewalt zeigte. Richter Martin Edmunds wies Argumente zurück, dass Shepherds Verhalten auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen sei, und erklärte, er habe kein Vertrauen in Shepherds Reue und wies auf ein Muster hin, bei dem er Verbrechen beging, gefolgt von Entschuldigungen und Ausreden. Der Verteidiger George Payne erklärte, Shepherd schäme sich „aufrichtig sehr“ und dass Alkohol ein beitragender Faktor gewesen sei. Der Richter entschied, dass die Strafe gleichzeitig mit Shepherds bereits bestehender Strafe verbüßt werden soll, mit einem Entlassungstermin im Januar 2029.

Shepherd wurde ursprünglich 2018 zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, weil er für den Tod von Charlotte Brown, 24, verantwortlich war, die im Dezember 2015 von seinem Schnellboot auf der Themse geworfen wurde, als es auf einen untergetauchten Baumstamm stieß. Er floh nach Georgien und wurde später in die britische Justiz ausgeliefert. Im Jahr 2019 erhielt er eine zusätzliche vierjährige Haftstrafe, weil er einen Barkeeper in Devon angegriffen hatte. Sowohl linke als auch rechte Medien betonten die Gewalt der Angriffe und Shepherds kriminelle Vergangenheit, obwohl einige rechte Berichterstattung die Beschreibung des Opfers hervorhob, dass Shepherd betrunken „seine Macht demonstrieren“ wollte. Inwieweit Shepherds frühere Verurteilungen das Strafmaß beeinflussten, bleibt ein Schlüsselfaktor in dem Fall.

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