Forscher des Comprehensive Cancer Center der Ohio State University – Arthur G. James Cancer Hospital und des Richard J. Solove Research Institute haben ein Protein, SET, als potenzielles Ziel identifiziert, um die Behandlung von Glioblastom, einer tödlichen Form von Hirntumor, zu verbessern. Das Blockieren von SET verhinderte die Tumorbildung in präklinischen Modellen, und das Anvisieren verwandter Proteine erhöhte die Anfälligkeit von Krebszellen für Strahlung. Die Strategie konzentriert sich auf die Wiederherstellung der Aktivität von PP2A, einem Enzym, das Glioblastomzellen unterdrücken. Arnab Chakravarti, MD, Vorsitzender der Strahlentherapie am OSUCCC – James, erklärte: „Glioblastom ist schwer zu behandeln, weil es sich anpassen und überleben kann. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wiederherstellung der PP2A-Aktivität Glioblastomzellen möglicherweise weniger in der Lage machen könnte, die Behandlung zu überleben. Das gibt uns einen klaren Weg, um zu testen, ob dieser Ansatz Strahlentherapie und Chemotherapie für Patienten mit GBM wirksamer machen kann.“ In Labor- und Tiermodellen führte das Blockieren der Proteine ANP32A, CIP2A und SET zu weniger überlebenden Krebszellen und erhöhter Anfälligkeit für Strahlung. Die Forscher untersuchen nun, ob die Anvisierung von SET oder anderen PP2A-unterdrückenden Proteinen sicher ist und Standardtherapien für Glioblastom verbessern könnte. Sie untersuchen auch ein von der FDA zugelassenes Antipsychotikum, von dem bekannt ist, dass es die PP2A-Aktivität erhöht.
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