Wissenschaftler entdecken chemische 'Identitätskarte' im Katzenurin
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29d ago

Wissenschaftler entdecken chemische 'Identitätskarte' im Katzenurin

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Forscher der Iwate-Universität in Japan, zusammen mit Kollegen aus Deutschland und Spanien, haben eine Gruppe von Fettsäuren im Katzenurin identifiziert, die es Katzen möglicherweise ermöglichen, sich auch dann noch zu erkennen, wenn Duftmarken gealtert sind. Die Studie legt nahe, dass Katzen einzelne Uringerüche monatelang unterscheiden können und dass 13 verzweigtkettige Fettsäuren (VKS) als dauerhafte chemische Signatur wirken.

Die Wissenschaftler bestätigten zunächst die Fähigkeit von Katzen, Urin verschiedener Individuen zu unterscheiden. Katzen zeigten ein vermindertes Interesse an wiederholt präsentierten Urinproben, erneuerten aber ihr Interesse, wenn eine neue Probe eingeführt wurde, selbst nach monatelangen Pausen. Dieses Muster deutete auf ein langfristiges Geruchsgedächtnis hin. Die Flehmen-Reaktion, ein Ausdruck mit offenem Mund, den Katzen beim Untersuchen von Gerüchen zeigen, war auch bei unbekanntem Urin häufiger.

Das Forschungsteam identifizierte 13 verzweigtkettige Fettsäuren (VKS) im Katzenurin. Die Mischung und die Anteile dieser Verbindungen variierten zwischen den Katzen, blieben aber innerhalb desselben Tieres konstant. Verhaltensversuche zeigten, dass Katzen Unterschiede in den VKS-Profilen erkennen konnten, selbst wenn andere Lipide kontrolliert wurden. Die Forscher glauben, dass diese VKS als dauerhafte chemische "Visitenkarte" fungieren, die Informationen über die individuelle Identität bewahrt. Die Studie wird in *Current Biology* veröffentlicht.

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