Robert Pattinson für Chris Hansen-Porträt in ‘Primetime’ gelobt
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10h ago

Robert Pattinson für Chris Hansen-Porträt in ‘Primetime’ gelobt

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Robert Pattinsons Darstellung des ehemaligen *To Catch a Predator*-Moderators Chris Hansen wird von der Kritik hoch gelobt. Der A24-Film *Primetime* feierte am Samstag auf dem Filmfestival in Venedig Premiere und erhielt einen fast achtminütigen Standing Ovation. Auf Rotten Tomatoes liegt der Film derzeit bei einer Kritikerbewertung von 93 Prozent. Der Kinostart ist für den 25. September geplant.

Der Film, inszeniert von Lance Oppenheim, konzentriert sich auf Hansen und seine Arbeit als Moderator von *To Catch a Predator*. Die Besetzung umfasst außerdem Merritt Wever, Skyler Gisondo, Phoebe Bridgers und Bokeem Woodbine. Hansen äußerte zunächst Bedenken hinsichtlich der Absichten Hollywoods mit dem Film, hat aber inzwischen Pattinsons Hingabe an die Rolle anerkannt. „Offensichtlich hat er das Imitieren von mir geübt, und obwohl ich denke, dass es übertrieben dramatisch ist, glaube ich, dass im Trailer eine ziemlich gute Imitation zu sehen ist“, sagte Hansen kürzlich gegenüber Entertainment Tonight.

In einem Gespräch mit Jesse Watters von Fox News enthüllte Hansen, dass er keine Vorführung von *Primetime* besucht habe, weil „Anwälte von A24 wollten, dass ich meine Rechte an meinem Namen, Bild und meiner Marke aufgebe, im Wesentlichen sowie an alle potenziellen Rechtsansprüche, die aus dem Film hervorgehen könnten“. Pattinson ging in Venedig auf Hansens Kommentare ein und sagte: „Ich hoffe, er mag den Film.“

Kritiker hoben besonders Pattinsons Leistung hervor. David Rooney von The Hollywood Reporter beschrieb Pattinson als „gleichzeitig gebrochen und unheimlich als Moderator Chris Hansen, der ihn als einen rücksichtslosen Ratings-Jäger mit einem Größenwahn und einem Groll darstellt, weil er nicht Stone Phillips ist“. Rooney fügte hinzu, dass Pattinson „fesselnd anzusehen“ sei. Er lobte auch Oppenheims Regie und hob die starken Leistungen von Gisondo, Maher und Wever hervor, vermutete aber, dass dem Film die Tiefe des Dokumentarfilms *Predators* fehlt und fragte nach seiner Zielgruppe.

Marshall Shaffer von The Playlist nannte Pattinsons Leistung „die geschlossenste Leistung ihrer Art seit Jake Gyllenhaal in *Nightcrawler*“. Auch Nicholas Barber von der BBC lobte Pattinson und schrieb, dass er „vollständig in die Seltsamkeit des Charakters eintaucht“ und Hansen als „schlüpfrig, gruselig, manchmal buffonesk… und manchmal sinistrisch und manchmal am Rande des Wahnsinns“ darstellt. Barber betonte, dass Pattinson nicht um die Sympathie des Publikums bittet, sondern den Zuschauern erlaubt, ihn „zu hassen“, während er die Leistung dennoch angenehm macht. Auch Bilge Ebiri von Vulture lobte Pattinsons Arbeit.

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