Der texanische Staatsanwalt, der die Verurteilung von Carmelo Anthony in einem Messerattackenfall von 2004 bei einem Highschool-Leichtathletiktreffen leitete, enthüllte am Donnerstag, dass sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung vereinbart hatten, Beweismittel zurückzuhalten, von denen man annahm, dass sie rassistische Spannungen schüren und Todesdrohungen auslösen könnten. Die Enthüllung erfolgte, da Anthonys Anwalt einen neuen Prozess beantragt, unter Berufung auf neu aufgedeckte Details des Falles.
Der Staatsanwalt erklärte, dass die Entscheidung, Beweismittel zurückzuhalten, gemeinsam getroffen wurde, wobei das Potenzial für eine Eskalation angesichts der bereits angespannten Atmosphäre rund um den Fall anerkannt wurde. Weder PBS Newshour noch die Washington Times gaben an, welche Beweismittel zurückgehalten wurden, sondern nur, dass sie sich auf einen Fall bezogen, der „von rassistischen Spannungen und Todesdrohungen“ überschwappte.
Beide Medien berichteten, dass Anthony wegen der Messerattacke verurteilt wurde, aber die Details des Vorfalls und die zurückgehaltenen Beweismittel werden nun im Rahmen des Antrags auf einen neuen Prozess erneut geprüft. Der Fall steht weiterhin unter juristischer Beobachtung, da Anthonys Rechtsbeistände ein Wiederaufnahmeverfahren anstreben.
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