Eine 40-jährige, nicht geimpfte Frau im Jefferson County, Pennsylvania, starb am Samstag an Komplikationen im Zusammenhang mit Masern, was den dritten masernbedingten Todesfall im Bundesstaat in diesem Jahr darstellt und zu einem Zeitpunkt geschieht, zu dem die USA ihren größten Ausbruch seit 1991 erleben. Das Gesundheitsministerium von Pennsylvania hat bis zum heutigen Tag im Jahr 2026 676 Masernfälle in 37 Landkreisen bestätigt, davon 124 Krankenhausaufenthalte. Gesundheitsbeamte berichten, dass weniger als 1 % der bestätigten Fälle vollständig geimpfte Personen betrafen. Der Gerichtsmediziner des Jefferson County, Greg Furlong, gab an, dass die Frau nicht geimpft war und der Tod eine Erinnerung an die potenzielle Schwere der Krankheit sei. Das Gesundheitsministerium von Pennsylvania prüft den Fall, und die CDC wurden trotz wiederholter Hilfsangebote der Behörde noch nicht über den Todesfall informiert. Dieses Ausbleiben der Benachrichtigung hat zu einem Streit zwischen staatlichen und bundesstaatlichen Gesundheitsbeamten geführt, wobei der US-Gesundheits- und Sozialminister Robert F. Kennedy Jr. die Richtigkeit der gemeldeten Todesfälle in Frage stellt. Die CDC überprüfen derzeit zwei zuvor gemeldete Todesfälle von Säuglingen im Lancaster County. Vorläufige Berichte deuten darauf hin, dass die Frau aus dem Jefferson County Vorerkrankungen hatte, darunter COPD, und Sauerstoffzufuhr benötigte, was sie besonders anfällig für Komplikationen machte. Obwohl Pennsylvania seit 35 Jahren keinen Todesfall durch Masern gemeldet hat, gibt der Ausbruch Anlass zur Sorge über die Impfquoten und die Reaktion des öffentlichen Gesundheitswesens. In keinem anderen Bundesstaat wurden in diesem Jahr Todesfälle durch Masern gemeldet.
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