Oktopusse könnten noch intelligenter sein als bisher angenommen, so eine neue Untersuchung von Dartmouth. Forscher fanden heraus, dass Oktopusse lernen können, Spiegel zu benutzen, um Nahrung zu lokalisieren, die hinter ihnen versteckt ist – eine kognitive Fähigkeit, die zuvor nur bei Wirbeltieren wie Säugetieren und Vögeln beobachtet wurde.
Die Studie ergab, dass die Oktopusse nach dem Training die Position der Nahrung in etwa 73 % der Fälle korrekt identifizierten. Diese Erfolgsquote zeigt, dass die Tiere einen Spiegel als Werkzeug einsetzen konnten, anstatt lediglich auf ihr eigenes Spiegelbild zu reagieren.
Die Ergebnisse markieren eine bedeutende Entwicklung im Verständnis der Intelligenz von Wirbellosen. Die Fähigkeit, Spiegel zur Problemlösung einzusetzen, war primär bei Wirbeltierarten dokumentiert, was diese Entdeckung aufgrund der Erweiterung der bekannten kognitiven Fähigkeiten von Oktopussen bemerkenswert macht.
Forscher von Dartmouth führten die Trainings und Tests durch, die zu diesen Ergebnissen führten. Die Studie trägt zu den laufenden wissenschaftlichen Diskussionen über die Kognition von Tieren und die evolutionären Ursprünge der Intelligenz über verschiedene Spezies hinweg bei.
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