Nitter setzt den Betrieb nach rechtlicher Auseinandersetzung mit X wieder auf
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41m ago

Nitter setzt den Betrieb nach rechtlicher Auseinandersetzung mit X wieder auf

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Das Open-Source-Frontend für X, Nitter, wird nach Erhalt juristischer Beratung seine Tätigkeit wieder aufnehmen, wenige Wochen nachdem X Corp seine Abschaltung gefordert hatte. Am 24. August schickte X Corp Unterlassungsaufforderungen an Nitter, in denen die dauerhafte Löschung von Nitter-Instanzen und des Projekt-Repositorys bis 17:00 Uhr EST am 25. August gefordert wurde. Das Unternehmen warf Nitter „rechtswidrige Nutzung und Umgehung der Application Programming Interface (API) von X und der zugehörigen Daten“ vor und behauptete, dass Daten gescrapt und unbefugt auf X-Konten und Session-Token zugegriffen wurde, wobei das Texas Harmful Access by Computer Act und das Lanham Act zitiert wurden. Nitter kam zunächst der Forderung nach, archivierte sein Repository und markierte es als schreibgeschützt, und die XCancel-Instanz stellte den Betrieb ein. Das Nitter-Projekt hat jedoch einen Rückschritt gemacht. Das GitHub-Repository ist nicht mehr schreibgeschützt und lautet nun: „UPDATE: Nach Rechtsberatung wird das Nitter-Projekt fortgesetzt.“ Die Startseite zeigt die gleiche Nachricht und fügt hinzu, dass sowohl die Hauptinstanz als auch die von Dritten gehosteten Instanzen bald wiederhergestellt werden, wobei eine vollständige Ankündigung in den kommenden Tagen erwartet wird. Dies ist nicht das erste Mal, dass Nitter mit einer möglichen Abschaltung konfrontiert ist. Anfang 2024 entfernte X die Gastkontofunktion, auf die Nitter angewiesen war, was zunächst zum angekündigten Ende des Projekts führte, aber ein Workaround ermöglichte dessen Fortsetzung. In ähnlicher Weise erhielt Invidious, ein datenschutzorientiertes YouTube-Frontend, im Juni 2023 eine sieben-tägige Abschaltungsaufforderung von YouTube, blieb aber letztendlich in Betrieb. Der Autor des Artikels vermutet, dass die Führung von X die Situation eskalieren könnte, und hofft, dass die Open-Source-Community Projekte wie Nitter unterstützen wird.

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