Der Netflix-Filmboss Dan Lin hat die Position des Unternehmens zur Kinoverteilung präzisiert und erklärt, dass der Streamingdienst "akzeptiert" habe, dass er nicht mit "Filmemachern zusammenarbeiten wird, die immer noch Kinostarts wollen". Diese Aussage unterstreicht die Priorisierung des Streaming-Modells der Plattform und deutet darauf hin, dass Filmemacher, die traditionelle Kinodebüts anstreben, möglicherweise nicht mit der aktuellen Strategie des Unternehmens übereinstimmen.
Lin merkte jedoch eine signifikante Abweichung von dieser Standardpraxis bei einem bestimmten anstehenden Projekt an. Er bestätigte, dass Greta Gerwigs 'Narnia'-Film einen breiten Kinostart erhalten wird. Diese Entscheidung markiert einen historischen Moment für die Plattform und stellt den ersten breiten Kinostart für einen Netflix-Film überhaupt dar.
Lin stellte klar, dass die Distributionsstrategie für 'Narnia' als eine "Ausnahme" und nicht als eine Änderung der allgemeinen Richtlinie betrachtet werden sollte. Indem er diesen Schritt als "Ausnahme" definierte, verstärkte er die Vorstellung, dass Netflix bei der überwiegenden Mehrheit seiner Inhalte weiterhin an seinem Direct-to-Streaming-Ansatz festhält, während für spezifische, hochkarätige Titel einzigartige Vereinbarungen möglich sind.
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