Nepalische Flutkatastrophe fordert über 580 Todesopfer, Angst vor neuer Welle
Politik
✓ Neutralisiert
1h ago

Nepalische Flutkatastrophe fordert über 580 Todesopfer, Angst vor neuer Welle

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Die Zahl der Todesopfer durch die Sturzfluten in Nepal und China ist auf mindestens 584 gestiegen, wobei rund 2500 Menschen vermisst werden, darunter zahlreiche Touristen und Pilger. Ein Gletscherabbruch im Grenzgebiet zwischen China und Nepal löste am Mittwoch die Katastrophe aus, die eine Flutwelle durch das Bezirk Rasuwa sandte und die wichtige Handelsroute zwischen den beiden Ländern unterbrach. Rettungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten, während die Gefahr einer zweiten Flutwelle besteht, da Schutt und Geröll Wasser in den Bergen aufgestaut haben. Chinesische Behörden warnen, dass ein neu entstandener See in der Nähe der tibetischen Grenze seine natürliche Barriere durchbrechen könnte und in den kommenden drei Tagen weitere drei Millionen Kubikmeter Wasser hinzukommen könnten. In Tibet wurden fünf Tote und etwa 550 Vermisste gemeldet. Die nepalesische Polizei zählte am Freitag 553 Tote, während srf.ch die Zahl auf 584 erhöhte. Das Auswärtige Amt meldete eine niedrige zweistellige Zahl vermisster deutscher Staatsbürger, von denen vier gerettet wurden. Satellitenbilder zeigen, dass ein Teil des Gletschers und des darunter liegenden Felsens ins Tal gestürzt ist, wobei der Fels das Eis mit sich riss. Die Unicef schätzt, dass 17.000 Kinder dringend humanitäre Hilfe benötigen. Die Rettungsarbeiten wurden in der Region um den Fluss Trishuli unterbrochen, da die Bevölkerung evakuiert wurde. Die Frage, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickeln wird, bleibt angesichts der drohenden zweiten Flutwelle und der schwierigen Bedingungen vor Ort offen.

War das hilfreich?

Originale Berichterstattung lesen

💬 Kommentare

📜 Kommentar-Richtlinie