Eine katastrophale Sturzflut in Nepal am Mittwoch hat mindestens 359 Menschen getötet und Tausende vermisst, wobei die nördlichen Bergregionen an der Grenze zu China verwüstet wurden. Die Flut aus Wasser, Gestein und Schlamm spülte ganze Dörfer weg, zerstörte Straßen und Infrastruktur, darunter Dämme und einen Grenzposten in Gyirong Port. Der nepalesische Außenminister Shisir Khanal meldete Tausende Vermisste, darunter Pilger auf dem Weg nach Mansarovar im Tibet, einem heiligen hinduistischen Ort. Etwa 400 der 579 vermissten Touristen sind indische Staatsbürger. Das nepalesische Militär hat Hubschrauber für Rettungsaktionen eingesetzt, über 100 Menschen gerettet, darunter ausländische Staatsangehörige, und Notvorräte geliefert. Das Außenministerium hat ein Notfallteam mit Hotlines (+977-9744441227, +977-9744441228) und einer E-Mail-Adresse ([email protected]) eingerichtet, um die Hilfe für ausländische Staatsangehörige zu koordinieren. Indien hat eine spezielle Kontrollstelle eingerichtet, um mit den nepalesischen Behörden zu koordinieren und 33 indische Arbeiter vom Trishuli-Wasserkraftprojekt sowie 21 Personen aus Tamil Nadu zu retten; 285 indische Staatsbürger sind weiterhin unauffindbar. In China werden 558 Personen am Gyirong Port vermisst, darunter 260 Ausländer. Die Rettungsarbeiten werden durch beschädigte Straßen und dicken Schlamm behindert. Der Kailash Mansarovar-Pilgerweg im Tibet ist vollständig verschüttet. Die Zahl der Todesopfer verteilt sich auf mehrere Bezirke: 17 in Rasuwa, 28 in Nuwakot, 33 in Dhading, 132 in Chitwan, 30 in Gorkha, 22 in Tanahun, 82 in Nawalparasi East und 15 in Nawalparasi West. Die Zerstörung erstreckt sich auf die Energieinfrastruktur und Dämme, wobei die Einwanderungsanlage am Gyirong Port zerstört wurde.
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