Das Supermodel Naomi Campbell erschien vor einem Tribunal für Wohltätigkeitsorganisationen in London, um gegen ein fünfjähriges Verbot Einspruch einzulegen, das sie daran hindert, als Treuhänderin einer Wohltätigkeitsorganisation zu fungieren. Während der Verhandlungen erklärte Campbell dem Tribunal, sie sei „getäuscht“ worden und ein Opfer von Identitätsbetrug in Bezug auf ihre Organisation Fashion for Relief. Sie gab insbesondere ihrem Anwalt „Betrug und Täuschung“ vor, was ihrer Behauptung nach durch gefälschte E-Mails zur Fehlleitung von Geldern geführt habe.
Der Einspruch erfolgt nach einer Untersuchung des Verhaltens von Campbell als Treuhänderin von Fashion for Relief. Die Charity Commission hatte zuvor ein fünfjähriges Verbot gegen Campbell verhängt und dabei Bedenken hinsichtlich ihrer Leitung der Wohltätigkeitsorganisation angeführt. Zu ihrer Verteidigung argumentierte Campbell, dass sie nicht mit böswilliger Absicht gehandelt habe, sondern stattdessen durch betrügerische Aktivitäten im Zusammenhang mit ihrer rechtlichen Vertretung in die Irre geführt wurde. Sie gab an, dass gefälschte E-Mails verwendet wurden, um Gelder fehlzuleiten, was impliziert, dass sie Ziel einer kriminellen Handlung und nicht die Verursacherin eines Fehlverhaltens war.
Campbells Anwaltsteam legte dem Tribunal Beweise vor, um das Verbot aufzuheben. Der Kern ihres Arguments stützt sich auf die Behauptung, dass externe Akteure ihre Position durch Täuschung ausgenutzt hätten. Indem sie die finanziellen Unregelmäßigkeiten einem gegen sie begangenen Betrug zuschreibt, möchte Campbell aufzeigen, dass sie nicht wissentlich gegen Wohltätigkeitsvorschriften verstoßen hat. Sie bat die Mitglieder des Tribunals um „Respekt“, während sie darum kämpfte, ihre Fähigkeit wiederherzustellen, in einer Treuhänderkapazität zu dienen.
Das Tribunal prüft derzeit die von Campbell vorgelegten Beweise zusammen mit den Ergebnissen der ersten Untersuchung. Der Ausgang dieses Einspruchs wird darüber entscheiden, ob Campbell ihre Rolle als Treuhänderin einer Wohltätigkeitsorganisation wieder aufnehmen kann oder ob die fünfjährige Beschränkung bestehen bleibt. Der Fall verdeutlicht die genaue Prüfung, der Personen des öffentlichen Lebens in Wohltätigkeitsorganisationen unterliegen, sowie die rechtlichen Mechanismen, die zur Durchsetzung von Wohltätigkeitsgesetzen eingesetzt werden.
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