Studie findet, dass die Eruptionen des Ätna in Geschwindigkeit stark variierten
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2h ago

Studie findet, dass die Eruptionen des Ätna in Geschwindigkeit stark variierten

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Ein Forschungsteam unter der Leitung der Cornell University hat festgestellt, dass frühere Eruptionen des Ätna mit drastisch unterschiedlichen Geschwindigkeiten stattfanden, wobei sich einige über Wochen entwickelten und andere innerhalb von Stunden passierten. Die Wissenschaftler führten diese Variation auf vulkanische Gase wie Kohlendioxid und Wasser zurück, was potenziell die Vorhersage von Eruptionen verbessern könnte. Die Forscher rekonstruierten zwei große Eruptionen des Ätna in Italien und stellten fest, dass Magma unterschiedliche Wege nahm und sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zur Oberfläche bewegte. Esteban Gazel, der Charles N. Mellowes Professor am Department of Earth and Atmospheric Sciences der Cornell Duffield School of Engineering, erklärte, dass die Explosivität eines Vulkans davon abhängt, wie leicht seine Magma fließt und wie viel flüchtige Materialien darin eingeschlossen sind. „Stellen Sie sich eine Sodaflasche vor. Wenn Sie diese Flasche öffnen, ohne sie zu schütteln, können Sie sie trinken, aber wenn Sie sie schütteln, trennen sich alle Blasen sehr schnell und es kommt zu einer Explosion“, sagte Gazel. „Vulkane funktionieren ähnlich, und mein Labor versucht, diese Prozesse zu quantifizieren.“ Die Studie konzentrierte sich auf zwei wichtige vulkanische flüchtige Stoffe: Wasser und Kohlendioxid. Während Wasser lange Zeit als Hauptantrieb für Eruptionen galt, zeigte Gazels Gruppe bereits 2023, dass auch Kohlendioxid explosive Aktivitäten auslösen kann. Sie verwendeten eine Technik, die die Raman-Spektroskopie beinhaltet, um die innerhalb der Magma gebildeten Kristalle zu untersuchen und mikroskopisch kleine Gasblasen zu messen – etwa 1 bis 10 % der Dicke eines menschlichen Haares. Der ehemalige Postdoktorand Maxim Gavrilenko erklärte: „Diese Technik liefert uns die Dichte von CO2, und mit Hilfe einer Zustandsgleichung können wir diese Dichte in Druck umwandeln, und Druck kann in Tiefe umgewandelt werden. Anschließend wenden wir diese Techniken auf diese explosiven Eruptionen an.“ Die Ergebnisse wurden in *Geochemistry, Geophysics, Geosystems* veröffentlicht.

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