Neurowissenschaftler des MIT haben festgestellt, dass die Fähigkeit des Gehirns zum logischen Denken von seinen sprachlichen Fähigkeiten verschieden ist. Die Forschung, an der Personen mit schweren Sprachbehinderungen beteiligt waren, legt nahe, dass diese beiden Funktionen von separaten Systemen innerhalb des Gehirns gesteuert werden.
Die Studie ergab, dass selbst Menschen, die einen Schlaganfall erlitten hatten und dadurch erhebliche Sprachschwierigkeiten entwickelten, komplexe Logikrätsel auf einem Niveau lösen konnten, das mit dem von Personen ohne solche Beeinträchtigungen vergleichbar ist. Die Forscher beobachteten dies während der Durchführung von Gehirnscans bei den Denkaufgaben. Diese Scans zeigten minimale Aktivität in den Hirnbereichen, die typischerweise mit der Sprachverarbeitung verbunden sind.
Dieser Befund deutet darauf hin, dass logisches Denken keine sprachliche Fähigkeit *erfordert*, was frühere Annahmen darüber, wie diese kognitiven Funktionen interagieren, in Frage stellt. Das Forschungsteam des MIT fand „überzeugende Beweise“ dafür, dass Sprache und logisches Denken von separaten Systemen angetrieben werden. Dies deutet darauf hin, dass das Gehirn komplexe Denkprozesse unabhängig von Verbalisierung oder innerem Monolog durchführen kann.
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