Die Internationale Meteor-Organisation (IMO) erlitt am Mittwoch einen "kritischen Schlag" durch einen Cyberangriff, der einen Großteil ihrer Website offline nahm. Die Organisation, die 1988 gegründet wurde, koordiniert und veröffentlicht Beobachtungen von Meteorphänomenen sowohl von Amateur- als auch von professionellen Beobachtern.
Laut einer statischen Seite auf ihrer Website erwartet die IMO "mehrere Wochen teilweise Ausfallzeiten, während wir zu neuer Infrastruktur und neuen Diensten übergehen". Die Organisation priorisiert derzeit die Berichterstattung über Feuerballbeobachtungen, und Informationen werden auch auf ihrer Facebook-Seite geteilt.
Die IMO ist bekannt für die Festlegung einheitlicher Standards für die Berichterstattung über Meteorbeobachtungen und führt Datenbanken über gemeldete Sichtungen – einschließlich Text, Fotos und Videos – die im Bereich als wesentlich gelten. Sie veröffentlicht auch die zweimonatliche Zeitschrift *WGN*, kurz für [Working Group News].
Das Motiv hinter dem Cyberangriff ist unklar, ebenso wie der potenzielle Wert der Daten der Organisation, die größtenteils öffentlich sind. "Ich bin sehr traurig, die Seite offline zu sehen", erklärte die IMO.
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